Seminar zur Waldbrandbekämpfung
Zu einem Seminar zum Thema „Feuerwehrtaktik und Technik unter den besonderen Bedingungen der Nationalparkregion Sächsisch Böhmische Schweiz“ trafen sich am vergangenen Sonntag deutsche und tschechische Kameraden im Ottendorfer Gerätehaus. Bei Fachvorträgen erfuhren sei dabei viel Neues und wurden zu Diskussionen und dem Erfahrungsaustausch angeregt. Der Vertreter der Nationalparkverwaltung Herr Schaller legte dar, wie durch einen stufenweisen Waldumbau versucht wird, einen naturnahen Zustand zu erreichen und gleichzeitig, dem sich vollziehenden Klimawandel zu begegnen. Er stellte auch dar, dass durch sich abzeichnende länger wahrende Trockenperioden, sicher auch die Feuerwehren vor neue Herausforderungen gestellt werden. Wo und in welchem Abstand bei einer Wasserförderung über lange Wegstrecken Verstärkerpumpen gesetzt werden müssen, demonstrierte der Kamerad Frank Puhl von der FFw Bad Schandau bei seinem Vortrag über das GPS gestützte Pumpenabstandspositionierungssystem. Ebenso erklärte er, was bei der Verlegung von Schlauchleitungen vom Schlauchwagen SW 2.000 zu beachten ist und über welche Leistungsparameter dieses Fahrzeug verfügt. Interessiert verfolgten die Seminarteilnehmer den Ausführungen des Kameraden Thomas Schwittling, welcher die modulweise Verlastung unterschiedlichster Einsatztechnik auf dem Gerätewagen Logistik 2 der FFw Sebnitz erläuterte. Praktisch führte er dabei das Verladen der Spezialschlauchcontainer vom Gerätewagen Logistik auf das Kettenfahrzeug der FFw Ottendorf vor. Über die übrige Waldbrandspezialeinsatztechnik am Standort Ottendorf und die bei der Anwendung dieser zu beachtende Taktik, referierte der Kamerad Hanswerner Kögler. Das die 35 Feuerwehrangehörigen aus Ottendorf und dem tschechischen Hrensko, das im Rahmen der vom Ziel 3 Programm geförderten Maßnahme auch verinnerlicht haben, mussten diese zu Abschluss des Tages bei einem schriftlichen Leistungstest beweisen.












